Foto: Armin Smailovic

MK:

Die Verteidigung des Paradieses

Einzigartiges Theatererlebnis nach dem Roman von Thomas von Steinaecker
Regie: Gernot Grünewald

 Therese-Giehse-Halle
 Uraufführung
 Premiere: 6.6.2024
 ca. 2 Stunden 15 Minuten
 Empfohlen ab 16 Jahren
 Do–Sa: 25€, So-Mi: 20€, unter 30 Jahren: 10€
 Therese-Giehse-Halle
 Uraufführung
 Premiere: 6.6.2024
 ca. 2 Stunden 15 Minuten
 Empfohlen ab 16 Jahren
 Do–Sa: 25€, So-Mi: 20€, unter 30 Jahren: 10€

Betreten Sie unsere post-apokalyptische Zukunft!

Der Regisseur Gernot Grünewald entwickelt, ausgehend von Thomas von Steinaeckers für den Deutschen Buchpreis nominiertem Science-Fiction Roman, zusammen mit dem Bühnenbildner Michael Köpke und dem Videokünstler Thomas Taube ein umfassendes Theatererlebnis zwischen Schauspiel, Installation und Videokunst. An verschiedenen Stationen in der gesamten Therese-Giehse-Halle können Sie in einem geführten Theaterparcours der Geschichte des 15-jährigen Heinz folgen und sich immer mehr in seinen Erzählungen verlieren!

Nachdem der Großteil Deutschlands nach einer Klimakatastrophe zerstört ist, lebt Heinz mit fünf weiteren Überlebenden in einer Hütte im Berchtesgadener Land. Sie leben unter einem sogenannten „Shield“ – einer künstlichen Kuppel, die die Menschen vor Sonne und unerträglicher Hitze schützt – und ihr Shield scheint das einzig noch funktionierende zu sein. So leben sie in ihrem Kosmos ohne Kontakt zur Außenwelt. Sie wissen nicht, ob und wenn ja, wo es noch weiteres Leben gibt und wie gefährlich es da draußen wirklich ist. Und dann gerät plötzlich auch ihr kleines Paradies aus den Fugen und die Gruppe sieht sich gezwungen, eine Reise ins Ungewisse anzutreten.

Der Theaterabend beginnt mit einem 45-minütigen Live-Schauspiel – wir lernen Heinz und seine Gefährten und ihr Leben auf der Alm kennen. Dann bricht die Gruppe auf, und auch das Publikum lässt die Alm hinter sich. An verschiedenen Hörspiel-, Lese- und Video-Stationen erleben Sie Heinz’ Reise durch ein zerstörtes Bayern bis nach Paris.

Das vielseitige Künstler*innen-Team um Gernot Grünewald arbeitet mit außerordentlicher visueller Kraft und verbindet Schauspiel mit Videokunst. Mit „Die Verteidigung des Paradieses“ macht er eine Welt nach der Katastrophe erlebbar und lässt das Publikum in den Kopf des Protagonisten Heinz schlüpfen.

Der Theaterparcours ist in mehrere Stationen unterteilt. Bei jeder Vorstellung können Sie zwischen vier verschiedenen Startzeiten wählen und werden dann von Station zu Station geführt. Finden Sie sich rechtzeitig zu der von Ihnen gebuchten Uhrzeit im Foyer der Therese-Giehse-Halle ein. Die Dauer des gesamten Parcours beträgt ca. 2 Stunden 15 Minuten. Der Parcours ist auch mit Rollstuhl befahrbar, teilweise werden jedoch andere Wege genutzt und begleitet. Sensorische Hinweise: Teile des Parcours befinden sich in engen und dunklen Räumen. Es werden Nebel und schnelle Lichtwechsel eingesetzt. Es kommen verschiedene technische Hilfsmittel, wie Kopfhörer und VR-Brillen zum Einsatz. Es gibt jederzeit die Möglichkeit, einzelne Stationen des Parcours abzubrechen oder auszusetzen. Jede Station ist betreut.

  • Regieassistenz Melina Dressler
  • Bühnenbildassistenz Katharina Quandt
  • Kostümassistenz Rafael Hinz
  • Inspizienz Hanno Nehring
  • Produktionsleitung Kunst Victoria Fischer
  • Regiehospitanz Kayana Bohr, Annika Schäfer
  • Bühnenbildhospitanz Lena Hölzl
  • Kostümhospitanz Elea Claße
  • Theaterpädagogische Begleitung  Daniela Blümel
  • Produktionsleitung Technik Carolin Husemann
  • Bühnenmeister Trevor Nelthorpe, Josef Hofmann
  • Bühnenmaschinerie Florian Obermeier
  • Stellwerk Falko Rosin
  • Beleuchtung Wolfgang Wiefarn
  • Ton Thomas Schlienger, Korbinian Wegler
  • Video Jens Baßfeld, Maurizio Guolo
  • Maske Raimund Richar-Vetter, Marisa Schleimer
  • Kostüm Fabiola Maria Schiavulli, Angelika Stingl
  • Requisite Dagmar Nachtmann, Heidemarie Sänger
  • Schreinerei Sebastian Nebe, Josef Friesl, Michael Buhl, Stefan Klodt-Bussmann, Franz Wallner, Hannes Zippert, Clemens Künneth, Ellen Bosse, Eliza Aistermann, Wolfgang Mechmann
  • Schlosserei Friedrich Würzhuber, Jürgen Goudenhooft, Andreas Bacher
  • Tapeziererei Maria Hörger, Anja Gebauer, Tobias Herzog
  • Malsaal Evi Eschenbach, Salvatore van den Busken
  • Theaterplastik Maximilian Biek, Lena Hölzl
  • Theaterplastik Kuhkopf Sarah Grünwald
  • Publikumsbetreuung Antonia Gruse, Anna Luster, Luis Brunner, Ivan Vlatković, Noah van Moll, Paul Fontheim
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Erfahren Sie mehr über die Produktion „Die Verteidigung des Paradieses“ und den gleichnamigen Roman des Autors Thomas von Steinaecker.

Pressestimmen

„Beeindruckend ist die logistische Leistung, die Technik und Saaldienst bei dieser Produktion vollbringen. (…) Respekt aber ebenso vor dem Ensemble rund um Maren Solty (nämlich Erwin Aljukić, André Benndorf, Sebastian Brandes, Nadège Meta Kanku und Luisa Wöllisch), das gleich viermal hintereinander die Anfangs-Episode mit möglichst gleichbleibender Intensität spielt…“

Nachtkritik • 7.6.24

„Und es ist tatsächlich verblüffend, wie hier ein eigenständiger, sehr präziser Abend entsteht, der trotzdem nah an der Vorlage bleibt. (…)

Gleichwohl ist es faszinierend, wie präzise der Ablauf funktioniert. Wie perfekt die Sequenzen aufeinander abgestimmt sind, wie sich aus den einzelnen Elementen die Erlebnisse von Heinz formen.“

Süddeutsche Zeitung • 7.6.24

„Insgesamt erlebt man bei diesem theatralen Kreuzweg ein gut gebautes und auch technisch beeindruckendes Stück Untergangs-Kulinarik, quasi eine Wohlfühl-Katastrophe zum Mitfiebern.“

Münchner Merkur • 8.6.24

„Theater im klassischen Sinne darf man allerdings nicht erwarten, vielmehr ein multimediales Event, welches die Zuschauer immersiv teilhaben lässt an den Erlebnissen des kleinen Grüppchens und sie selbst zu Akteuren macht, die mitten drin im Geschehen sind.“

Passauer Neue Presse • 17.6.24