Demjan Duran

Demjan Duran wurde 1991 in Prijepolje geboren und wuchs in Frankfurt am Main auf. Bereits während seiner Schauspielausbildung entdeckte er sein Interesse für die Regie. Nach Abschluss der Ausbildung folgten Assistenzen am Schauspiel Frankfurt, Thalia Theater Hamburg und Theater Regensburg. Ab 2016 studierte er Regie für Schauspiel und Musiktheater an der Theaterakademie August Everding unter der Leitung von Prof. Sebastian Baumgarten. Im Zuge dessen inszenierte er „Mauser“ von Heiner Müller und „Medeaphantasie“ nach Euripides. Danach folgte „Ich verspreche Knokke. Wie es vielleicht war“ nach einem Text von Martin Kippenberger und „Der Untergang des Egoisten Johann Fatzer“ nach Bertolt Brecht. In seiner Abschlussarbeit „Da, wo alle gleich sind, gibt es keinen“ setzte er das erste Mal seine Herkunft in einen thematischen Fokus.   

Im Zentrum der Regiearbeiten von Demjan Duran steht die Auseinandersetzung mit seinem Geburtsland Jugoslawien. Die Erforschung der Vergangenheit bedeutet für seine Arbeit Themen fürs Heute hervor zu graben und sie in einen aktuellen gesamtgesellschaftlichen Kontext zu setzen.