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David Ụzọchukwu
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David Ụzọchukwu

Necati Öziri

Necati Öziri, geboren in einer der vielen grauen Ecken des Ruhrgebiets (»Hölle Hölle Hölle!«), hat Philosophie, Germanistik und Neue Deutsche Literatur in Bochum, Istanbul und Berlin studiert. Er lebt inzwischen sein drittes Leben, schreibt, macht Theater und manchmal einen auf Intelelli, wofür ihm sein sechzehnjähriges Ich wahrscheinlich eine Schelle verpassen würde. Öziri war Stipendiat der Heinrich-Böll-Stiftung und unterrichtete an der Ruhr-Universität Bochum formale Logik, bis er feststellte, dass Logik die Welt nicht besonders gut beschreibt. Seitdem versucht er zu schreiben, nicht wie die Welt ist, sondern wie sie sich anfühlt. Er ist erbitterter Feind von Kälte, Lactose und Kurz-Biographien.

Von 2014-2017 war er Dramaturg am Maxim Gorki Theater, davon zwei Jahre künstlerischer Leiter des Studio Я. Als Kurator leitete er zudem das Internationale Forum des Theatertreffens der Berliner Festspiele.

Als Theaterautor schrieb er u.a. für das Maxim Gorki Theater, das Nationaltheater Mannheim, wo er zudem Hausautor war, und das Schauspielhaus Zürich. In seinen Texten ist natürlich immer alles wahr. Bei den 45. Tagen der deutschsprachigen Literatur (Ingeborg-Bachmann-Preis) gewann er den Kelag-Preis und den Publikumspreis. Sein Debütroman Vatermal (Ullstein/Claassen 2023) wurde für den Deutschen Buchpreis nominiert (Shortlist), mit dem Literaturpreis Ruhr, dem Hölderlin-Förderpreis ausgezeichnet. Öziri lebt und arbeitet in Berlin. Bei Wut und anderer Erregung dunkelrote Färbung der Ohren.