Foto: Monacensia / Nachlass Weil, Grete GW F1

MK:

Oft wollte ich weglaufen, nie habe ich es getan.

Lesung mit Texten von Grete Weil

 Werkraum
 15.10.2026
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Weiter, leben!

Grete Weil hat von 1906 bis 1999 gelebt.
Sie war Jüdin.
Sie sollte eigentlich ermordet werden.
Aber sie hat überlebt.

Grete Weil war Schriftstellerin und Fotografin.
Ihr Mann hieß Edgar Weil.
Er schrieb Texte für die Münchner Kammerspiele.
Im Jahr 1933 wurde Edgar Weil verhaftet.
Danach sind Grete und Edgar Weil nach Amsterdam geflohen.
Aber im Jahr 1941 wurde Edgar von den Nazis ermordet.
Grete Weil hat in einem Versteck überlebt.

In den Jahren danach hat sie über das Erlebte geschrieben.
Sie hat sich gefragt:
Wie lebt man weiter, wenn man sterben sollte?

An diesem Abend werden Texte von Grete Weil gelesen.

In Kooperation mit der Monacensia im Hildebrandhaus. Die Monacensia bewahrt Grete Weils Nachlass
auf und zeigt sie als eine der Protagonist*innen der neuen Ausstellung „Literatur und Haltung. Rachel Salamanders Archiv“.
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Monacensia / Nachlass Weil, Grete GW F1
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Ein Beitrag von Ingvild Richardsen für das Dossier zur Ausstellung «Literatur & Haltung. Rachel Salamanders Archiv».

Termine & Tickets

Oft wollte ich weglaufen, nie habe ich es getan.
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