Februar 2021

Kontinuitäten des rechten Terrors

Der rechtsextreme Anschlag von Hanau liegt am 20. Februar ein Jahr zurück. Die Befreiung des Konzentrationslagers in Auschwitz jährt sich zum 75. Mal und damit auch die permanente Aufgabe die Erinnerung daran wachzuhalten. Lange pflegte man in Deutschland das Phantasma einer vorbildlichen Aufarbeitung der Nazizeit. Ganz im Gegenteil dazu sprach Max Czollek jedoch kürzlich davon, dass in der Bundesrepublik nicht etwa von “Vergangenheitsbewältigung” gesprochen werden könne, sondern dass es vielmehr die Gegenwart sei, die es zu “bewältigen” gilt. Denn zwischen Vergangenheit und Gegenwart gibt es gewaltige Überschneidungen. Von diesen berichtet der Journalist Robert Andreasch in seiner Lecture über Kontinuitäten des rechten Terrorismus in Deutschland.

Robert Andreasch arbeitet als freier Foto- und Hörfunkjournalist sowie für die „Antifaschistische Informations-, Dokumentations- und Archivstelle München e.V.“ (a.i.d.a.) über die extreme Rechte in Süddeutschland. Die Stadt München zeichnete ihn 2019 mit ihrem „Publizistikpreis“ aus. Das Netzwerk „NSU Watch“, in dem er sich engagiert, gewann in diesem Jahr für die Arbeit zu rechtem Terror einen Grimme Online Award.

In Zusammenarbeit mit dem KammerCampus der Münchner Kammerspiele.

Weiter. Tiefer. Mehr.

  • Ein Feed von Luis August Krawen
  • September 2020

5G Diaries #1

Ein Blog, ein Tagebuch, ein Online Viewing Room, ein Streaming Service, eine Chronik, ein Space, ein Board, eine Ansammlung, ein Querschnitt Unter dem Titel „5G Diaries“ kuratiert Luis August Krawen, Visual Artist in Residence der Münchner Kammerspiele, Positionen junger Künstler*innen, für deren Schaffen digitale Medien von zentraler Bedeutung sind. Über ein Jahr entsteht ein Panorama medialer Kunst, das den Blick auf Formen richtet, deren Heimat für gewöhnlich nicht das Theater ist.

Den Auftakt macht eine Vorstudie zu einem neuen Filmprojekt von Luis August Krawen.

  • Grundsatz Essay von Ingolfur Blühdorn
  • September 2020

Das wirklich Wichtige

In der Krise zeigt sich, was modernen Gesellschaften wirklich wichtig ist. Jetzt werden die Entscheidungen getroffen, die unser Leben für die nächsten 30 Jahre bestimmen – und womöglich weit darüber hinaus. Ein Gedankenexperiment von Ingolfur Blühdorn.