Maximilian Gutmair (er/ihm) ist ein interdisziplinärer Künstler, der hauptsächlich in den Bereichen Keramik, Zeichnung und Performance arbeitet. In seiner künstlerischen Praxis schafft Gutmair einen narrativen Kosmos, der zwischen Abstraktion und Figuration wechselt. Ein wesentliches Element seiner oft installationsbasierten Arbeiten ist die Schaffung immersiver Atmosphären, die mehrere Sinne ansprechen und die Besucher in ein Gefühl der Zeitlosigkeit versetzen. Geleitet von Intuition und einer präzisen Liebe zum Detail, beschäftigen sich seine Werke mit Transformation, Queerness, Sexualität, Natur, Emotionen und Spiritualität.
Gutmair wurde in Bamberg geboren und wuchs in Isny im Allgäu in Süddeutschland auf, wo er in der Gärtnerei seiner Familie von Natur und Pflanzen umgeben aufwuchs. Auf der Suche nach mehr Freiheit und einer lebendigen queeren Community zog er nach München, wo er seit über einem Jahrzehnt lebt. Nach Abschluss seiner Ausbildung zum Floristen im Jahr 2016 begann Gutmair ein Studium der Bildenden Künste an der Akademie der Bildenden Künste in München, das er im Februar 2026 mit einem Diplom abschließen wird. Ein prägendes Erasmus-Jahr an der Accademia di Belle Arti in Rom bereicherte seine skulpturale und materielle Praxis zusätzlich.
Gutmair ist Mitglied von Queerraum, einem queeren Münchner Künstlerkollektiv. Seine Werke wurden in Einzel- und Gruppenausstellungen in München, Marseille und Panama präsentiert.