Schwarz-Weiß-Aufnahme von einem Bild eines jungen Mannes in einem Bilderrahmen. Transparent darüber ist ein Bild von einem anderen jungen Mann zu sehen.

Foto: Hans-Georg Berger

MK:

Mitleidsprotokoll – every tear recorded

Eine Collage nach Texten von Hervé Guibert

 Werkraum
 Premiere: 19.2.2026
 ca. 1 Stunde 10 Minuten
 Deutsch
 12+
 10 €, ermäßigt 5 €
 Werkraum
 Premiere: 19.2.2026
 ca. 1 Stunde 10 Minuten
 Deutsch
 12+
 10 €, ermäßigt 5 €

„Ich werde verschwinden und nichts verborgen haben.“ – Hervé Guibert (Globe, 1992)

Hervé Guibert arbeitet sich in seinen Texten, Fotografien und Dokumentarfilmen Ende der 1980er-Jahre auf einzigartige Weise an seiner Aids-Erkrankung und an der seiner Mitmenschen ab. In seinen Texten verbindet er radikale Ehrlichkeit – die Offenlegung aller Geheimnisse, das Buchführen über jede Träne – mit einer zutiefst persönlichen Selbstreflexion: Was kann es bedeuten, in aussichtslosen Zeiten zu schreiben, zu fotografieren, zu dokumentieren? Was kann es bedeuten, sich selbst schonungslos zu veröffentlichen und damit zu verewigen?

Ruben Müllers Abschlussinszenierung widmet sich den Texten Guiberts, die ohne Happy Ends auskommen müssen. Sie deswegen zu vergessen, ist keine Option. Welche Rolle also können sie heute im Erinnern und Träumen für unser (queeres) Leben spielen? „Mitleidsprotokoll – every tear recorded“ stellt sich dem Paradox, dass unsere Vorstellungen von einer gerechteren, freieren Zukunft aus Erinnerungen von Schmerz, Stigmatisierung und Verlust erwachsen müssen.

Mit besonderem Dank an Matthes & Seitz, Gallimard und Hinrich Schmidt-Henkel.
Trailer
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9.5. Werkraum
Nachtgespräch „Mitleidsprotokoll - every tear recorded“

Eine Collage der Erinnerung –  Eine Resonanz von students.remember 

Termine & Tickets

  • Sa 9.5. 19:30 – 20:30

    Anschl. Nachtgespräch

Mitleidsprotokoll – every tear recorded
  • Werkraum
  • Premiere: 19.2.2026
  • ca. 1 Stunde 10 Minuten
  • Deutsch
  • 12+
  • 10 €, ermäßigt 5 €