Foto: Armin Smailovic

MK:

Meister und Margarita

Ein metaphysischer Thriller
Nach dem Roman von Michail Bulgakow
In einer Übersetzung von Alexandra Berlina

 Schauspielhaus
 Premiere: 6.3.2026
 3 Stunden 50 Minuten inkl. Pause
 Do-Sa: 15-45 €, So-Mi: 10-40 €, unter 30 Jahren jede Platzkategorie: 10 €
 Schauspielhaus
 Premiere: 6.3.2026
 3 Stunden 50 Minuten inkl. Pause
 Do-Sa: 15-45 €, So-Mi: 10-40 €, unter 30 Jahren jede Platzkategorie: 10 €

Glauben Sie wenigstens an den Teufel!

Wie kommt das Böse in die Welt? Jedenfalls geht der Teufel um in der Stadt. Zusammen mit seinen zwei Gehilfen – einer von ihnen in Gestalt eines Riesenkaters – wirbelt er die Metropole, das Moskau der dreißiger Jahre, gehörig durcheinander. Das diabolische Trio entlarvt korrupte Gier, Verrat und Heuchelei. Verschont werden nur Margarita und ihr Geliebter, der Meister, Autor eines verbotenen Romans.

Michail Bulgakow, 1891 in Kyiv geboren, starb 1940 in Moskau, wo er seit 1928, unter stalinistischer Repression und Zensur „zum Schweigen verdammt“, ohne Aussicht auf Veröffentlichung an seinem Roman schrieb. Ein Schriftsteller in Isolation imaginiert sich in seiner Ohnmacht sprachmächtig einen Teufel, der die Verhältnisse eines autokratischen Systems zum Tanzen bringt. Als „Meister und Margarita“ dann postum 1966 erschien, wurde der Roman Kult: viele lernten ihn auswendig, die zensierten Stellen kursierten im Untergrund.

„Meister und Margarita“, dieser realphantastische Roman, ist ein Labyrinth, in das man hinein-, aber nur schwer wieder hinausfindet, ist Rausch und Anarchie, ist finster und komisch, ergreifend, verwirrend und erhellend. Als größte aller Sünden auf der Welt benennt er: die Feigheit.

Jette Steckel, die nach den „Vaterlosen“ zuletzt „Mephisto“ auf die Bühne der Kammerspiele gebracht hat (beide eingeladen zum Berliner Theatertreffen), inszeniert mit „Meister und Margarita“ erneut einen großen, politischen Stoff.

„Gewiss, der Mensch ist sterblich, aber das wäre halb so schlimm. Das Schlimme ist: Er ist ganz unvermittelt sterblich. Das ist des Pudels Kern! Der Mensch kann noch nicht mal sagen, was er am selben Abend macht.“

– aus „Meister und Margarita“

Wir danken dem Hotel Vier Jahreszeiten Kempinski für die freundliche Unterstützung.
  • Übertitelung Yvonne Griesel (SPRACHSPIEL)
  • Übersetzung Übertitel Anna Galt
  • Regiassistenz Jakob Elija Seeberger
  • Bühnenbildassistenz Hans Werner
  • Kostümassistenz Jacqueline Elaine Koch
  • Teamassistenz Lucas-Lionel Jeckel
  • Inspizienz Barbara Stettner
  • Soufflage Verena Rendtorff
  • Regiehospitanz Laura König-Svetozarova
  • Bühnenbildhospitanz Lucia Hecke, Hannes Meck
  • Kostümhospitanz Mira Bieber, Tabea Helena Tatge
  • Dramaturgiehospitanz Sophia Fanelli
  • Beratung Hypnose Thimon von Berlepsch
  • Künstlerische Produktionsleitung Zora Luhnau
  • Technische Produktionsleitung Jonas Pim Simon
  • Bühnenmeister Thomas Graml
  • Bühnenmaschinerie Ulrich Heyer
  • Stellwerk Diana Dorn
  • Beleuchtung Parthasarathi Sampath Kumar, Mirko Mayrold Neubauer, Felix Adams
  • Ton Korbinian Wegler, Katharina Widmaier-Zorn
  • Videotechnik Jens Baßfeld, Daniel Steigthaler, Dirk Windloff
  • Maske Raimund Richar-Vetter, Sofie Reindl-Grüger, Sylvia Janka, Thomas Opatz
  • Kostüm Bernd Canavan, Marija Ružić, Jessica Watermann, Nico Vanni
  • Requisite Anette Schultheiss, Sabine Schutzbach, Julia Molloy
  • Schreinerei Josef Friesl, Josef Piechatzek, Michael Buhl, Stefan Klodt-Bussmann, Hannes Zippert, Hannes Bickelbacher, Freya Mueller, Franz Wallner
  • Schlosserei Fritz Würzhuber, Jürgen Goudenhooft
  • Tapeziererei Tobias Herzog, Anja Gebauer, Maria Hörger, Tim Hagemeyer
  • Malsaal Evi Eschenbach, Jeanette Raue, Jasmin Budde, Natalie Knäble, Ingrid Weindl
muenchner-kammerspiele.de&n...

Lesen Sie mehr über das Leben von Michail Bulgakow, die Umstände unter denen „Meister und Margarita“ entstanden ist, über Kunst als Widerstand – und warum die Menschen unbedingt an den Teufel glauben sollten. 

 

Pressestimmen

„Die Inszenierung pulsiert von Anfang bis Ende, birgt trotz knapp vier Stunden Spiellänge keine leere Zeit, lässt laut lachen und berührt innehalten. Ein Abend, der selbst das beste Beispiel seiner Aussage ist: Kunst kann neue Welten schaffen. Denn Kunst hat Macht.“

nachtkritik.de • 7.3.26

„Steckel verlagert die abstruse Handlung in einen völlig abstrakten Raum, strukturiert durch Züge mit Vorhängen aus feingliedrigen Metallketten, teils hinter- oder nebeneinander geschachtelt – eine raffinierte Bühnenerfindung von Florian Lösche, unterstützt durch das magische Lichtdesign von Maximilian Kraußmüller.“

Süddeutsche Zeitung • 8.3.26

„Jette Steckel versucht, wie der Roman auch, die Regeln der Dramaturgie zu sprengen.“

Fazit • 7.3.26

„(…)so packend, dass man lacht, staunt, bangt, analysiert und das Fürchten lernt.“

Salzburger Nachrichten • 8.3.26

„(…)voller zauberhafter Momente, die die Macht der Kunst und der Fantasie aufs Schönste und Verrückteste feiern. Denn das Ensemble, das neben den Genannten auch noch Erwin Aljukić, Linda Pöppel und Edmund Telgenkämper umfasst, überzeugt auf der ganzen Linie.“

Die junge Bühne • 8.3.26

„Mein Gott, wie teuflisch gut ist dieses Ensemble?“

Münchner Merkur • 9.3.26

„(…)furioses Spektakel über Macht und Ohnmacht.“

Abendzeitung • 9.3.26

„diese Inszenierung (‘dedicated to all artists in isolation’) ist alleroberste Liga und hat das Zeug zum Kult. Das Publikum bleibt hellwach, der Applaus will nicht enden.“

Brander Live Blog • 7.3.26

„Jette Steckel ist mit „Meister und Margarita“ wieder ein Volltreffer gelungen – getragen von einem außergewöhnlich heterogenen und spielfreudigen Ensemble.“

 

Schabel Kultur Blog • 7.3.26

„Wiebke Puls als Teufel (…) lächelnd, lauernd, zynisch, siegesgewiss.“

Kultur-extra, das online Magazin • 8.3.26

Termine & Tickets

  • Do 12.3. 19:30 – 23:20

    Einführung ab 19:00

    Zweitaufführungs-Abo
  • So 22.3. 19:00 – 22:50
    Sonntags-Abo
  • Sa 4.4. 19:00 – 22:50
  • Do 9.4. 19:00 – 22:50
    Donnerstags-Abo
  • Mo 13.4. 19:00 – 22:50

    Einführung ab 18:30

    Anschl. Junge Nacht

    Mitmachen Montags-Abo
  • Sa 18.4. 19:00 – 22:50

    Einführung ab 18:30

    Samstags-Abo
  • Fr 22.5. 20:00
    Freitags-Abo
    Im VVK ab 1.4.
  • Mi 10.6. 20:00
    Mittwochs-Abo
    Im VVK ab 4.5.
  • So 14.6. 16:00
    Sonntagnachmittag-Abo
    Im VVK ab 4.5.
Meister und Margarita
  • Schauspielhaus
  • Premiere: 6.3.2026
  • 3 Stunden 50 Minuten inkl. Pause
  • Do-Sa: 15-45 €, So-Mi: 10-40 €, unter 30 Jahren jede Platzkategorie: 10 €